Im Rahmen des F+E-Vorhabens GeoSonde 400 + werden Strategien zur Umsetzung von Systemen zur Nutzung geothermischer Systeme im tiefen oberflächennahen und mitteltiefen Bereich erarbeitet. Neben der Untersuchung der Umsetzung zur Integration der geothermischen Quellen in die Quartiersversorgung in Kombination mit anderen regenerativen Energiequellen werden Ansätze zur Erschließung der geothermischen Energie analysiert.
Das vorgestellte Projekt entwickelt im Rahmen der Untersuchung einer höheren Effizienz geothermischer Systeme ein integratives Konzept für thermosyphonbasierte Erdwärmesonden in mittlerer Tiefe (ca. 400 m), das insbesondere auch in abgelegenen Gebieten einsetzbar ist, in denen die Voraussetzungen für die Implementierung leistungsstarker hydrothermaler Systeme nicht gegeben sind.
Weiterhin wird im Rahmen einer Modellbetrachtung ein Ansatz zur einer zentralen Wärmeversorgung einer typischen ländlichen Siedlungseinheit mit 400 Einwohnern in 75 Haushalten über den Ansatz mitteltiefe Geothermie / Wärmepumpe und Elektro-Heizkessel unter Nutzung von ortsnah erzeugtem Windstrom vorgestellt.